Sind Print-Produkte noch relevant?

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin

Immer wieder liest und hört man, dass die Druckprodukte Ihr Ende gefunden haben. Maximal noch ein paar Jahre sollen sie aushalten und dann hat es sich ausgedruckt. Etwa 600 Jahre nach dem ersten Print-Produkt haben wir es dann endlich geschafft: nur noch eine digitale und papierlose Welt.

Das ist aber keinesfalls so. Papier wird auch weiterhin ein wichtiger Informationsträger sein. Selbstverständlich hat die digitale Welt einen Wandel ausgelöst. Immer mehr Printmagazine werden eingestampft, Redaktion geschlossen usw. Aber geht es nicht bei den Druckprodukten um die Attraktivität, Authentizität und das Beherrschen des Handwerks? Denn wie man schon häufig gehört hat: Print wirkt!

Was kann Print besser?

Einem hochwertig produziertes Heft, Magazin oder Buch merkt man an, dass es mit Liebe hergestellt wurde. Es werden Emotionen transportiert, wenn man das Produkt allein nur anfasst. Und genau das kann das Internet nicht. Und auch im Bezug auf Gestaltung, Layout und Typografie kann man im Druckbereich das Image der Marke wesentlich transportiert werden. So werden zum Beispiel durch ein hochwertig gedruckten Geschäftsbericht die Sinne wesentlich mehr angesprochen, als wenn man diesen nur Online veröffentlicht. Mit einem Print-Produkt kann man bedeutend besser Botschaften aussenden und Emotionen ansprechen, als es mit dem Internet möglich ist. Die Haptik von einem Kundenmagazin ist keinesfalls zu übertrumpfen mit einer Website. Glänzend oder matt, edel oder zurückhaltend, luxuriös oder betont umweltfreundlich – all das kann Print vermitteln.

Wer heutzutage ein Printmagazin gestaltet, muss sich genau überlegen, welche Inhalte er veröffentlicht und welche Form diese Inhalte haben. Es gilt aber, die Vorteile von Print zu verstehen und bewusst zu nutzen. Zum Beispiel: Beim Druck entsteht ein Produkt, wo der Umfang klar definiert ist, mit einem Anfang und einem Ende. Das ist in der Form im Web nicht gegeben.

Der größte Unterschied zwischen Print und Online ist aber die Haltung, welcher der Leser beim Lesen eines Druckproduktes einnimmt. Im Internet sind die relevanten Inhalte nur einen Klick entfernt, wohingegen im Print es ganz anders abläuft: Der Leser bringt dem Produkt ein grundsätzliches Vertrauen entgegen und lässt sich dauerhaft auf die Inhalte ein, was ihn wiederum eher dazu motiviert Themen und Artikel bewusster zu reflektieren und einzuordnen.

Hard Facts

Druckprodukte bleiben eine zentrale Quelle. Als Orientierungshilfe, Impulsgeber und Vertiefungsmedium im Zusammenspiel mit digitalen Medien. Einer Erhebung von Statista aus dem Jahr 2018 zur Folge, glauben noch 52% daran, dass sowohl Tages- oder Wochenzeitungen, als auch Fachmagazine,  in 10 Jahren auch noch relevant sein werden.

Auf Druckprodukte entfallen im deutschen Sprachraum im Jahr 2020 noch immer Content-Marketing-Investitionen von 38%. Andreas Siefke, Vorsitzender des Content-Marketing-Forums sagt dazu: „Die haptische Wirkung von Printprodukten bleibt unersetzlich. Die Wertigkeit von Druck-Erzeugnissen wird vor allem in der Investorenkommunikation und im B-to-B geschätzt.“
Im B-to-B Bereich machen Print noch etwa die Hälfte (43 Prozent) der Content-Marketing-Investitionen aus.

Quelle: nextMedia.Hamburg | © Statista 2019
Die Statistiken beweisen, für eine totgeglaubte Branche steht die Druckindustrie gut dar. Und auch durch immer neue Möglichkeiten präsentieren Sie sich im neuen Licht und bieten mehr Möglichkeiten, die Emotionen der Endverbraucher anzusprechen, was im Web in der Form nicht möglich ist.

beitrag jetzt teilen.

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin

weitere beiträge.